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Finishing

Mit dem englischen Begriff Finishing bezeichnet man in der Industrie Fertigungsschritte, die für die Endbearbeitung der Produkte stehen. Bei der Herstellung von Jeans kommen hier unterschiedliche Verfahrensschritte zum Einsatz.

Manche Modelle werden nach dem Weben und Färben noch geschmirgelt, gebürstet oder mit der Sandstrahlentechnik bearbeitet. Der gewünschte Effekt ist eine getragen wirkende Stoffoberfläche – der Used Look. Das Sandstrahlenverfahren, bei dem unter Hochdruck Sandpartikel auf die Stoffoberfläche geschossen wird, gilt als sehr effektiv. Als gesundheitlicher Risikofaktor für die Arbeiter kommt diese Methode jedoch kaum noch zum Einsatz.

Finishing bei Jeans steht auch für das abschliessende Glätten der Stoffoberfläche. Hier benutzt man Flammen, um lose Fasern und Fusseln wirkungsvoll zu entfernen. Das Ergebnis ist eine einheitlich weiche Stoffoberfläche. Nach diesem Behandlungsschritt wird das Bekleidungsstück gebadet und mit Walzen in die gewünschte Breite gebracht. Das Trocknen der Jeans mit Dampf beendet hier die Produktionskette.

Eine alternative Methode des Finishing wurde 2010 vom französischen Label Marithé + Francois Girbaud entwickelt. Die Technik des Wattwash arbeitet unter ökologischen Rahmenbedingungen. Francois Girbaud, der Erfinder des Stone Washing, richtete den Hauptaspekt dieses neuen Verfahrens vor allem auf die zunehmende Wasserknappheit. Beim Wattwash wird modernste Lasertechnik eingesetzt, die Stoffoberfläche kann sehr präzise bearbeitet werden. Die dadurch erzielten Reliefs und Motive sind auf den Zentimeter genau und der Wasserverbrauch ist bei diesem Verfahren weit geringer als bei herkömmlichen Methoden.

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