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Waschen, trocknen, legen – die richtige Pflege für Ihre Jeans

Sie trennen sich nur ungern von Ihrer Lieblingsjeans und doch muss das gute Stück irgendwann einmal in die Wäsche. Wenn Sie dabei alles richtig machen, wird die Freude an der perfekt sitzenden Jeans auch weiterhin beständig sein. Aber keine Angst, der in aller Regel sehr strapazierfähige Denim verzeiht Ihnen auch so manchen kleinen Pflegefehler, sofern dieser nicht zur Gewohnheit wird.

Grundsätzlich folgen Sie natürlich den Pflegehinweisen der Hersteller, wir bieten Ihnen aber mehr nützliche Tipps und Tricks.

 

Weniger waschen

Echte Jeans werden aus einem Denimstoff mit Indigo-Färbung hergestellt. Besonders die Raw Denim oder auch als Dry Denim gehandelten Jeans überraschen mit einem sehr festen, zunächst gleichmässig dunkelblauem Look, der erst durch das Tragen seine individuellen und typischen Abnutzungsspuren und damit einen ganz eigenen Charakter erhält. Ständiges Waschen in der Maschine würde hier zu einem gleichmässigen Ausfärben führen, was der Raw Jeans die komplette Individualität raubt.

Jeans-Extremisten sind übrigens fest davon überzeugt, dass eine Raw Denim Jeans zumindest in den ersten sechs Monaten gar nicht in die Wäsche gehört.

Der Chef von Levi Strauss & Co. Chip Bergh geht so gar noch weiter. Er empfiehlt, eine gute Jeans niemals zu waschen. Kleinere Verunreinigungen liessen sich mit einer weichen Bürste oder Zahnbürste auch ganz gut entfernen und ansonsten gehört die Jeans statt in die Waschmaschine in den Tiefkühlschrank. Dort werden Bakterien, Viren und andere unerwünschte Gäste verlässlich abgetötet, so dass auch ein eventuell unangenehmer Geruch verschwinden würde.

Wenn Sie Ihre Lieblingsjeans aber lieber doch waschen wollen, sollten Sie das weniger häufig tun. Empfohlen wird, die Jeans vor dem Waschen auf links zu drehen und am besten kalte Waschtemperaturen mit wenig oder gar keinem Waschmittel zu bevorzugen. Auf Weichspüler darf gern auch verzichtet werden, da dieser die Strukturen des Stoffes angreift. Also Waschtemperaturen niedrig wählen und auch auf den zusätzlichen Spülgang verzichten. Schleudern bei hohen Umdrehungen sollte auch unterbleiben.

 

Ab auf die Leine

Am besten trocknen Jeans auf der Leine an der frischen Luft. Auch wenn das manchmal etwas länger dauert, bleibt damit die individuelle Struktur der Jeans erhalten und ein eventuelles Einlaufen im Trockner oder untypische Spuren durch die Bewegung in der Trocknertrommel bleiben aus. Darüber hinaus kommt die Jeans beim Trocknen an der Luft wieder perfekt in Form.

 

Bügeln – Frage der Philosophie

Nach Möglichkeit wird die Jeans auch nicht gebügelt. Schon beim Trocknen auf der Leine sollte das Denim vorher schön glatt gezogen und in Form gebracht werden. Das spart bei nass aufgehängten Jeans den Bügelgang allemal. Mischgewebe mit Elasthan beispielsweise bei den Stretch-Jeans sind ohnehin recht empfindlich gegenüber grosser Hitze.

Wenn Sie die Jeans unbedingt makellos glatt bügeln wollen, dann verzichten Sie in jedem Fall auf die Dampf-, Dampfstoss- oder Sprühfunktion Ihres Eisens. Damit tun Sie der Struktur des Denims ebenso einen Gefallen wie der individuellen Wirkung der Jeans durch Spuren, die nur durch das individuelle Tragen entstehen sollten. Zusammenlegen mit scharfen Falten sollte vermieden werden. Falten Sie die Jeans einmal im Bund und dann einmal in der Länge etwa auf Kniehöhe. Das sollte reichen.

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