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Richtig messen – damit die Jeans auch sitzt

Gesucht und gefunden! Endlich haben Sie die perfekte Jeans für Ihren Stil gefunden. Die Freude ist gross, die Enttäuschung kann aber noch grösser sein. Nämlich genau dann, wenn die ausgesuchte und für gutes Geld erstandene Jeans letztlich nicht perfekt passt. Dort kneift es, da rutscht es und auch der flotte Gürtel macht die zu kurzen Hosenbeine nicht länger. Im Stand mag es ja vielleicht noch gehen, spätestens beim Sitzen macht sich unvermeidbar deutlich, dass das Denim viel zu eng ist und leider nicht nur an der Taille unangenehm spannt.


Für den ungebremsten Spass an den neuen Jeans ist nicht nur der individuell bevorzugte und passende Schnitt wichtig, mindestens genauso wichtig sind die richtigen Masse. Und derer gibt es vielerlei. Wer mit offenen Augen durch den Jeansshop wandert wird schnell feststellen, dass die meisten Jeans mit Grössenangaben in der Konfektionsgrösse oder eingeteilt in Bundweite und Beinlänge angegeben sind. Meist ist im letzteren Fall die Grössenangabe in Inches gehalten, was eben dem amerikanischen Vorbild aus dem Ursprungsland der Jeans entspricht. Und auch amerikanische Konfektionsgrössen entsprechen längst nicht europäischen Gewohnheiten.

 

Viele Schnitte – eine Grösse

Egal, für welchen Jeansschnitt Sie sich entscheiden, das Prinzip der Grössenangaben bleibt immer gleich. Auch wenn eine Boyfriend Fit Jeans viel grösser wirkt als etwa eine figurbetonende Slim Fit Jeans, die Grössen bleiben individuell doch immer gleich. Hier gilt es also, richtig zu messen.

Einfach wird es, wenn Sie Jeans in Konfektionsgrössen kaufen wollen. Dann brauchen Sie eben nur Ihre aktuelle Konfektionsgrösse, etwa 38, und schon könnte die Jeans passen. Allerdings nur dann, wenn Ihre Proportionen auch den Optimalmassen der Bekleidungsindustrie entsprechen. Sonst könnte es zu unerfreulichen Überraschungen kommen.

Da Jeans sehr individuelle Hosen sind und nur im perfekten Sitz auch passend wirken, werden die meisten Jeans mit Grössenangaben in Bundweite und Beinlänge angeboten. Daher hier auch die wichtigsten Tipps für das korrekte Ausmessen.

 

Bandmass anlegen

Zunächst brauchen Sie ein ausreichend langes Bandmass und sollten das Ausmessen Ihrer individuellen Masse immer in gut sitzender Unterwäsche und ohne Schuhe vornehmen.

Messen Sie zuerst die Weite an der schmalsten Stelle der Taille, diese Mass umgerechnet in Inches entspricht der Bundweite. Bei Hüfthosen messen Sie entsprechend die grösste Weite der Hüfte. Jetzt haben Sie Ihr Bundmass parat.

Die Beinlänge wird an der Beininnenseite gemessen. Direkt vom Schritt geht es abwärts zum Knie und dann bis hinunter zu den Knöcheln. Beim messen bleiben Sie immer schön an der Beininnenseite. So bestimmen Sie die Beinlänge der Jeans.

 

Richtig entscheiden

Denken Sie daran, dass die meisten Jeansmasse in amerikanischen Einheiten und entsprechend einer amerikanischen Grössentabelle angeben werden. Der Umrechnungsfaktor von Zentimeter in Inches beträgt 2,54, ein Inch sind also gleich 2,54 Zentimeter. Bei einer gemessen Beinlänge von 82 Zentimetern dürfte also ein angegebene Beinlänge von 32 Inches perfekt sein. Bei der Bundweite wären dann 76 Zentimeter etwa 30 Inches.

Bestellen Sie Jeans nach Mass, dürfen Sie zusätzlich noch den Oberschenkelumfang direkt unter dem Schritt, die Weite rund um das Knie und den weitesten Wadenumfang angeben.

Für die perfekt sitzende Jeans gibt es also einiges zu messen. Haben Sie einmal Ihre perfekt sitzende Jeans gefunden, können Sie deren Masse als Anhaltspunkt nehmen, soweit Sie sich körperlich nicht verändert haben.

Tragen Sie Ihre Masse in unserem JEANSFINDER ein, dann steht dem erfolgreichen Jeanskauf nichts mehr im Wege.

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