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Elasthan

Elasthan ist eine äusserst dehnbare Kunstfaser mit gummiartiger Konsistenz. 1937 in Deutschland erfunden, fand diese synthetische Faser bald ihren Weg in die Textilindustrie und wurde 1959 unter der Bezeichnung Fibre K auf den Markt gebracht. Hohe Festigkeit und extreme Dehnbarkeit bei geringem Gewicht sind die besonderen Merkmale von Elasthan. Auch eine relativ geringe Feuchtigkeitsaufnahme und keine statische Aufladung kennzeichnen Produkte, die aus dieser Faser hergestellt werden. Für diese positiven Eigenschaften sorgen zwei chemische Bestandteile: Polyurethan (garantiert die Festigkeit des Gewebes) und Polyethylenglykol (ermöglicht die hohe Dehnbarkeit der Produkte).

Neben typischen Textilwaren wie modischer Sportbekleidung, Miederwaren und Strumpfhosen wird Elasthan auch häufig bei der Herstellung von Jeans eingesetzt. Hier ist es vor allem die Dehnbarkeit, die das verwendete Material so nützlich macht. Jeans mit einer Beigabe von Elasthan ermöglichen eine perfekte Passform, sie sitzen wie eine zweite Haut. Auch der Tragekomfort wird durch die chemische Faser erhöht. Daher wird Elasthan besonders häufig bei engen, stark körperbetonten Schnitten eingesetzt. Durch die hohe Dehnbarkeit passt sich die Jeans perfekt der Figur an. Handelsübliche Jeans haben meist einen geringen Anteil von Elasthan. Hier genügen ca. zwei bis fünf Prozent, um einen optimalen Sitz zu ermöglichen. Bei mehr als zehn Prozent Elasthananteil werden die Stoffe in der Jeansproduktion für die Herstellung von Jeansleggings verwendet.

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