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Paris, je t’aime

Es freute mich ungemein, als ich neulich am Zürcher Hauptbahnhof, in einen ganz besonders schnellen Zug einsteigen durfte. Mit dem TGV nach Paris! Endlich war es wieder einmal soweit. Schon in vier Stunden würden wir am Gare de Lyon eintreffen und uns in das Pariser Gewusel stürzen.

Ich habe Paris in den letzten Jahren, meiner grossen Liebe Londons wegen, etwas vernachlässigt. So empfängt uns die Stadt dann auch eher kühl. Es nieselt und windet, wie wir bei Saint-Germain-des-Prés, aus der Metro steigen.

Zum Glück bin ich vorbereitet. Ich trage meine bewährten Replay Jeans, der Wind und Wetter nichts anhaben können. In meinem kleinen Köfferlein befinden sich noch zwei weitere Jeans. Die richtige Wahl, wie es sich in den folgenden Tagen herausstellen sollte.

Paris, die Stadt der grossen Türen, der versteckten Innenhöfe, der winzigen Theater in verwinkelten Gässchen und der pompösen Shows. Paris, die Stadt der jolie filles!

Überall sehe ich sie, die Belles Mademoiselles und ich bin sehr beeindruckt. Die Pariser Ladies scheinen ausserordentlich grossen Wert auf Femininität bei ihrer Kleidung zu legen. Sie kleiden sich stilvoll und mit Liebe zu Detail. Sie künden sich durch betörendes Parfüm an, das Männer innehalten – und ihnen sehnsüchtig nachblicken lässt.

Die Jeans ist auch in Paris ein Must-have, vorwiegend in eher dunkleren Farben. Sehr beliebt sind übrigens auch Skinny Jeans – kein Wunder bei der hohen Model-Dichte in der Stadt!

Doch die zierlichen Mäntelchen, die feinen Kleidchen und die dunklen Sonnenbrillen der Femmes fatales nützen leider nichts, wenn Petrus plötzlich entscheidet, zur Abwechslung mal eine Portion Hagel zu schicken. Das Wetter gab sich äusserst wechselhaft.

Gerade noch hatten wir im Montmartre bei Sonnenschein Kaffee getrunken, als im nächsten Moment der Hagel auf uns niederschlug und wir uns in einen der zahlreichen Souvenirläden, in den unteren Gässchen, flüchten mussten.

An der Champs-Élysées riss ich mir schon fast hysterisch Jacke und Pullover vom Leib, da ich meinte, sonst vor Hitze zu vergehen und nur eine Stunde später, linsten wir frierend unter unserem Regenschirm, zum goldenen Obelisk auf dem Place de la Concorde herauf.

Doch alles halb so schlimm. Meine Allrounder Jeans kamen mit allen Wetterlagen klar. Für einen City Trip ist die Jeans unverzichtbar. Bei jedem Wetter macht sie auch lange Märsche, quer durch ganze Stadtteile, mit. Stil mässig ist die Jeans zeitlos und überall angesagt.

Die Tage vergehen viel zu schnell. Wir staunen im Louvre, erstarren ehrfürchtig in der Notre- Dame. Wir essen Crêpes, Croque Madames und Croissants und trinken riesige Tassen heissen Cafés au Lait. Wir streifen durch die Arrondissements, lassen uns treiben, geniessen – und schon sitzen wir wieder im TGV in Richtung Zürich. Uns gegenüber sitzt ein nettes, älteres Ehepaar. Sie steckt mir mit freundlichem Augenzwinkern ihre Zeitschriften zu.

Bevor wir am Zürcher Hauptbahnhof einfahren, ertönt die Stimme des Zugführers durch den Lautsprecher: „…Wir erreischen in kurser Sait den Sürscher ’Auptban’of. Wir bitten Sie su schauen das Sie nischts vergessen su haben.“

Wir steigen aus und hoffen, Paris schon bald wieder zu sehen. Denn es war formidable!

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