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Please mind the gap

Warum nicht einmal die Sommerferien in der Stadt verbringen? Mein Bedarf an Strand und Palmen ist zurzeit absolut gedeckt, es ist die Grossstadt die mich ruft…

Also packte ich für einmal nicht Bikini und Sonnecreme, sondern Mantel und Schirm in den Koffer, und landete vor einigen Tagen am Gatwick Airport, um für die nächsten Wochen beautiful London zu erkunden.

London, ein Mekka für Fashionistas und Trendhungrige, immer wieder überwältigend, schillernd, geheimnisvoll und mitreissend – meine Freude war riesig!

Eben diese Freude aber, blieb mir in der ersten Nacht im Halse stecken, als ich kurz vor dem Wegschlummern bemerkte, wie sich jemand an unserer Wohnungstür zu schaffen machte. Die Person fummelte an der Türe herum und versuchte sie zu öffnen. Es war zwei Uhr Morgens! Das Blut gefror mir in den Adern, und ich lüge nicht, wenn ich sage, ich war nie schneller in meinen Jeans! Mit pochenden Herzen und rasendem Blutdruck hetzten wir zur Türe und riefen schon im Gang: „Who is this!!!“ Anonymus liess in diesem Moment von unserer Tür ab, und war, bis wir sie geöffnet hatten – verschwunden.

Was soll ich sagen – ich war not amused!

Wie dem auch sei, es blieb zum Glück die einzige unerfreuliche Erfahrung bis jetzt, und nun zum eigentlichen Thema: Jeans. Denn, auch das hatte ich mir vorgenommen, ich werde London nach Jeans durchforsten, wie Sherlock Holmes seine Baker Street nach Verbrechern!

Der Stand der Ermittlungen bisher: Zu meiner grossen Überraschung sind Jeans in London eher unterdurchschnittlich vertreten. That´s funny isn´t it? Man könnte hier einwerfen, es sei schliesslich Sommer, und Jeans für diese Tage wohl zu warm. Und tatsächlich scheint in London täglich die Sonne – unser Regenschirm blieb bislang gänzlich ungenutzt. Ich bin sogar schön braun geworden! Wer konnte es denn ahnen?

Jeans-Shorts hingegen, habe ich viele gesehen, ansonsten trägt der Londoner leichte Stoffhosen oder Shorts, die Banker eilen in teuren Anzügen durch die Strassen, und die Londoner Ladies, sonnen sich in den Cafés und Pärken in neckischen Kleidchen.

Und wer trägt Jeans? Die Touristen! Zu was sonst soll der Tourist greifen, wenn er sein Köfferchen für rainy London packt? Die Blue-Jeans tagsüber für die Stadterkundung, und die elegante schwarze für Abends ins Theater, oder Musical. Die Jeans ist da eine sichere Bank, in jedem Fall sicherer, als die Wetterlage in London. Die schönen Kleidchen, holt man sich dann hier, in der endlosen Shoppingmeile der Oxford Street, oder den zahlreichen Märkten, die sich in der ganzen Stadt verteilen.

Ich bin auf jeden Fall für beides bereit, sei es Regen oder Sonne, solange ich in London bin, ist mir das ganz egal. Ich werde weiter nach dem letzten Jeans-Schrei suchen, und bin gespannt, was mich in den nächsten Tagen in dieser lebhaften Stadt noch erwartet. In diesem Sinne: Cheers!

Ach nein halt, eines wollte ich noch sagen. Heute war ich an der Baker Street um Sherlock Holmes in der mysteriösen Angelegenheit, bezüglich unseres nächtlichen Tür-Belästigers zu konsultieren. Er war leider nicht zu Hause. Vielleicht das nächste Mal. Cheers!

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