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Tick, Trick und Track

Die unerhörte Begebenheit, ereignete sich zu einer Zeit, vor vielen vielen Jahren – ja gut vor so vielen auch nicht, sooo alt bin ich schliesslich auch wieder nicht. Also wirklich!

Wo war ich? Zu der Zeit also, da wir noch in die Schule gingen, und unsere grösste Sorge noch der 10-minütige Vortrag über die Inkas war, den wir morgen abliefern mussten. Damals, als wir noch über massenweise Zeit verfügten, um uns nach der Schule zu treffen, und unsere genialen Ideen auszuleben. Ne gute Zeit war das.
Wie Tick, Trick und Track, trieben Cecile, Alexandra, liebevoll auch Äxel Rose genannt – und ich, unsere Eltern und Nachbarn auf die Palme, wir waren unschlagbar, es war herrlich!

Herrlich fanden wir auch, das Äxel Rose eines Tages mit einem alten Töffli ankam. Meine Freude war nicht mehr zu bremsen, denn DIESES Töffli, würde uns Freiheit, und Unabhängigkeit bringen, und wir konnten damit durch die endlosen Weiten von Zürich Affoltern düsen!
Äxel Rose teilte meine Begeisterung leider nicht so ganz, lernte sie schliesslich erst gerade damit zu fahren. Das Töffli, sei ausserdem für EINE Person, versuchte sie mir beschwichtigend zu erklären, doch es war zu spät. In den wildesten Farben malte ich, Tick und Track aus, was wir alles Grossartiges damit erleben werden, und wo wir damit überall hinkommen können. Cecile schwieg nur, und runzelte die Stirn, sie wusste schon, mit mir ist nicht zu reden. Zuletzt gab auch Äxel Rose nach, wohl damit ich endlich Ruhe gab.

Wir suchten uns eine kleine Strasse zu üben. Dort angekommen, quetschten wir uns also alle auf das arme, kleine Töffli – Alex hinten auf dem Gepäckträger, ich auf dem Sitz, denn ich würde selbstverständlich auch fahren, -und Cecile packte ihren Hintern vorne auf das Lenkrad.
Quietschend und schreiend fuhren wir los. Na also, geht doch!
Bis wir zum Bahnsteig kamen. „Halt an!“, schrie Äxel von hinten, „Mach halt an!!“ „Geht schon!“, brüllte ich zurück. „Alles unter Kontrolle!“
Das Töffli fing schrecklich an zu schlingern, als wir über die Geleise fuhren.
Und dann, flogen Tick, Trick und Track. Massiv auf die Fresse.

Das Gute war, aus meiner, und Alexandras Sicht zumindest, dass wir beide auf Cecile landeten, weil sie ja zuvorderst gesessen hatte. Dem Töffli und uns, schien nichts zu fehlen. Aber Kameradin Cecile, hat es schwer getroffen. Ihre Knie bluteten, die Ellebogen hat sie sich aufgeschürft, die Arme. Aber das Allerschlimmste: Ihre Jeans war kaputt. Vorne, an den Knien, aufgerissen. UND DIESE JEANS WAR NEU!

Cecile war, und ist bis heute eine gute, ruhige Seele, die sich nicht so leicht schocken lässt. Aber das fand sie nicht gut. Bis heute nicht.

In diesem Sinne: Cecile, Schatz, es tut mir leid, dass deine schöne neue Jeans, damals durch diesen…unglücklichen Vorfall, zerstört wurde. Okay? Würkli.

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